„Ein Trauma ist eine Veränderung, die man nicht selbst gewählt hat. Bei der Heilung geht es um Veränderung, die man selbst bestimmt.“

Treffen

Die Treffen finden online statt, weshalb der Wohnort keine Rolle spielt. Jeden zweiten Freitag treffen wir uns über BigBlueButton um 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr und jeden zweiten Donnerstag von 18:00 Uhr - 19:30 Uhr. Es werden ab und an auch mal Experten eingeladen und je nach Gelegenheit werden wir Ausflüge unternehmen.

Transparenz

Es gibt derzeit keine Fremdfinanzierung usw. unserer Gruppe. Wir agieren ohne Geldmittel zu benötigen. Es kann sein, dass eventuell für Expertenvorträge, Ausflüge und Kaffee und Kuchen gelegentlich geringe Summen eingesammelt werden, aber alles kann eingesehen und abgestimmt werden, da alle Ausgaben auch auf dieser Website für jeden sichtbar sein werden.

Traumaerfahrung

Die Gruppe ersetzt keine therapeutische Behandlung. Aber wir tauschen uns aus und schaffen einen Ort, um unsere Erfahrungen mit Betroffenen zu teilen. Das Hauptziel ist es mehr Bewusstsein für das Krankheitsbild der KPTBS zu schaffen und mehr Hilfsangebote für Betroffenen zu ermöglichen. Das wichtigste worauf wir zählen ist die Eigenverantwortung jedes Gruppenmitglieds. Ohne diese können wir nicht entsprechend agieren.

Ziele

Mehr Sichtbarkeit und Hilfe für Menschen mit komplexer posttraumatischer Belastungsstörung

Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung ist immer noch ein psychisches Krankheitsbild, was zu selten oder spät erkannt und vor allem von Betroffenen selbst nicht wahrgenommen wird. PTBS haben nur Soldaten, Kriegsflüchtlinge und Folteropfer. Aber das stimmt so nicht. Viele Menschen, die unter anderem frühkindliche Gewalterfahrungen gemacht haben, vernachlässigt wurden, Opfer von wiederholter sexueller Gewalt oder Zeugen von häuslicher Gewalt sind, leiden oftmals unter ähnlichen Symptonen und entwickeln ähnliche Verhaltensmuster.

Tätigkeiten

Das Trauma zu thematisieren baut Schamgefühl, Ohnmacht und Einsamkeit ab und Selbstvertrauen auf

Viele Betroffene thematisieren ihre traumatischen Erlebnisse nicht. Was nicht besonders verwunderlich ist, aber oftmals steht ihnen das im Weg, denn die Heilung wird verzögert und Süchte, Selbstzweifel, Flashbacks und emotionale Überforderung werden Teil des Lebens. Der Leidenssdruck kann sehr hoch sein und wird oft verdrängt. Sich dafür zu entscheiden sich damit auseinanderzusetzen ist sehr schmerzlich, aber es lohnt sich.

Diskretion

Keine Teilnehmerlisten, Klarnamen und neugierigen Fragen

Diskretion ist bei einem so sensiblen Thema das oberste Gebot, denn traumatische Erlebnisse und ihre Folgen zu thematisieren erfordert einiges von einem ab und da sind neugierige Fragen von anderen komplett fehl am Platz. Es gibt auch keine Teilnehmerlisten und Klarnamen.

Aktueller Stand

Die Gruppen sind vorerst wieder geschlossen. Es gibt eine Liste für neue Teilnehmer in die man sich eintragen lassen kann.

BITTE WENDET EUCH BEI AKUTEN FÄLLEN AN DIE UNTER DEM REITER "TREFFEN" ZUSAMMENGEFASSTEN ORGANISATIONEN:

Artikel mit nützlichen Informationen rund um Traumahilfe

Aktuelle Inhalte

Bücher, die komplexe posttraumatische Belastungsstörungen thematisieren

Wer sich mit komplexer PTBS befasst, der stößt früher oder später auf Bücher, die dieses Thema behandeln. Sie können meiner Erfahrung nach sehr hilfreich...